Meist generiert MS Access aus einer QBE-Abfrage ohne weiteres eine SQL-Version. Eine Ausnahme ist das UNION-Konstrukt von SQL. Es fügt ausgewählte Sätze einer Tabelle A an ausgewählte Sätze einer Tabelle B.
Das folgende Bild stammt aus der Access-Hilfe und zeigt, wie eine UNION-Abfrage über
den Tabellen KUNDEN und LIEFERANTEN eine Ergebnistabelle erzeugt, welche die in
den SELECT-Anweisungen ausgewählten Datensätze aneinanderfügt:

In Access_Quiz.mdb finden Sie auf dem Formular FrmMenü ein Listenfeld, welches die Ergebnisse der bisher bearbeiten Quizaufgaben ausgibt (»F11, Formulare, FrmMenü). Der Wert der Listenfeld-Eigenschaft Datensatzherkunft ist QryMenü. Die Abfrage QryMenü (»F11, Abfragen, QryMenü) ist ihrerseits das Ergebnis eines Verbunds von QuizFRAGEN mit der UNION-Abfrage QryZahlMusterUndBearbeitetUndRichtigGelöstUnsortiert. Diese UNION-Abfrage vereinigt ihrerseit die Ergebnisse von zwei Abfragen zu den Mehrfachwahl- und Zuordnungsaufgaben. Die Ergebnistabellen dieser beiden Abfragen und die Ergebnistabelle der UNION-Abfrage enthalten alle die Spalten Wert des Fragenschlüssels, Anzahl Vorkommen des Fragenschlüssels, Zahl der bearbeiteten Alternativen und Zahl der richtig gelösten Alternativen. Die UNION-Abfrage fällt deshalb wie folgt aus:
SELECT * FROM [QryZahlMCMusterUndBearbeitetUndRichtigGelöst] UNION SELECT * FROM [QryZahlZOMusterUndBearbeitetUndRichtigGelöst];